Klassenfahrten

Eine Woche voller Spiel, Spaß und Spannung

Nachts unterwegs im Wald auf einer Wanderung, Geschichten-Erfinden im Teufelskeller, Fußball- und Volleyballspiele auf höchstem Niveau, Wohnen in der Erdhöhle auf engstem Raum und viele Informationen zum Thema Technik und Energie. Dies zeigt nur einen Ausschnitt des vielfältigen Programms beim Schullandheimaufenthalt der Klasse 5a in der Thüringer Hütte in der Rhön.

IMG 20171018 WA0037Der Anreisetag war schon spannend, als die Schülerinnen und Schüler das Erdhaus entdeckten, in dem sie die nächsten Tage zusammen nächtigen sollten – Jungs und Mädchen jeweils in einem Schlafraum und das in recht kuscheliger Nähe. Da war das Chaos schnell vorprogrammiert. Schließlich galt es auch, all die Taschen unterzubringen, ohne den eigenen Schlafanzug oder die Mütze zu verlegen. Nicht immer so einfach…

Den Rest des Tages verbrachten wir mit einer Wanderung auf dem Franziskusweg und ließen eine Menge Energie beim Erkunden des großzügigen Geländes.

Tags drauf waren alle noch ein wenig müde, da die Nacht mit so vielen Freunden etwas kürzer ausgefallen war als gedacht. Aber da Schüler ihre Energie-Akkus noch schneller aufladen als Lehrer, war die Klasse beim Thema „Abwasser“ ganz Ohr und folgte den Informationen zur Kläranlage und zum Wasserkreislauf aufmerksam. Zudem wurde mit einem Mikroskop untersucht, welche Tierchen und Pflanzen im Wasser eines Teiches zu finden sind. Am Nachmittag stand ein Highlight auf dem Programm: Wir durften mit Hermann Solarblumen bauen und die Schüler fanden es „spannend, spektakulär und interessant“. Beim Bau der Blumen unterstützten sich die Kinder gegenseitig sehr eifrig und waren vollends begeistert als Hermann „Düsentrieb“ seine speziell entwickelte „Spiral-Mal-Maschine“ zum Einsatz brachte. Ein gelungener Nachmittag!

Ausflug zum Biobauernhof – ein weiterer Programmpunkt. Hier lernten die Schüler jede Menge zum biologischen Anbau, zum Wachstum der Kartoffel und was eine Heurutsche ist. Gekrönt wurde der Besuch vom Probieren selbstgemachter Pommes.

Am 17. Juli trafen wir uns um 7 Uhr am Schulzentrum, luden unsere Koffer in den Bus und fuhren los in Richtung Hamburg. Um 14 Uhr kamen wir dann am A&O Hostel an und checkten schnell ein, da bereits um 15 Uhr unsere Stadtrundfahrt begann. Nicht wie meistens üblich mit dem Bus, sondern mit dem Fahrrad erkundeten wir die Sehenswürdigkeiten Hamburgs wie z. B. Speicherstadt, Landungsbrücken, Elbphilharmonie, Elbtunnel, Reeperbahn usw. Später konnten wir dann noch die Reeperbahn bei Nacht entdecken, was vor allem den Jungs zu großen Augen verhalf.

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IMG 20170525 WA0143Am Sonntag, 14.05.2017, um sieben Uhr in der Früh fuhren 15 Schüler der Klasse 9d (Wahlpflichtfächergruppe III a) der Realschule gemeinsam mit Schülern der Mittelschule am Schulzentrum los. Nach ca. zwölf Stunden kamen wir in St. Paul-Trois-Châteaux an der Schule an. Wir wurden nach der langen Reise in der Schulkantine freundlich begrüßt und aufgenommen. Nach einer kurzen Rede bekamen wir ein üppiges, warmes und leckeres Abendessen. Nachdem wir gegessen hatten, wurden wir von den Lehrern in unsere Unterkunft gebracht. Wir logierten zum Teil in einer Villa, einem Kloster oder auch in französischen Gastfamilien.

Am ersten Aufenthaltstag, den 15.05.17, gab es ca. um acht Uhr in der Schulkantine ein Frühstück, das aus Baguette, Nutella, Marmelade und Butter bestand. Nach dem Frühstück bekamen wir eine kurze Führung durch die Schule. Danach fuhren wir mit unserem Bus zur Ardèche. Nach langer Fahrzeit durch die Schlucht kamen wir an dem Sandstrand an und bekamen unser Lunchpaket. Nach dem kleinen Picknick hatten wir zwei Stunden Zeit zum Baden und um uns zu sonnen. Um 14 Uhr brachen wir in Richtung Lavendelmuseum auf. Die Führung war sehr interessant und uns wurden die verschiedenen Lavendelsorten gezeigt und wie man richtig Lavendel herstellt. Außerdem durften wir verschiedene Proben von den Lavendelölen nehmen und sie uns auf die Haut tupfen. Nach dieser Führung hatten wir noch Zeit, uns Lavendel zu kaufen und sind dann wieder in Richtung Heimat gefahren. In St. Paul-Trois-Châteaux angekommen, besuchten wir noch die Pferdeställe der Schule, die ca. 200 Pferde hatte. Am Abend gab es um 19 Uhr Abendessen in der Schulkantine mit den Schülern des Internats. Danach hatten wir bis 21 Uhr Freizeit und die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden.

probentageAm Montag, den 08. Mai 2017, ging es gegen 08.30 Uhr mit guter Laune und Musizierfreude vom Schulzentrum los in Richtung Altenstein in das Freizeitheim des CVJM. Als wir gegen 09.15 Uhr ankamen, wurde erst einmal alles ausgeladen und in unserem Probenraum aufgebaut. Anschließend wurden wir auf die wunderschönen Zimmer verteilt. Nachdem die Betten bezogen waren und wir uns etwas häuslich eingerichtet hatten, trafen wir uns schon zu unserer ersten Probe im Musikraum. Punkt 12.00 Uhr wurden wir zum Essen gerufen. Nach der Mittagspause gab es eigentlich nur einen Programmpunkt: proben ... proben ... proben ... glücklicherweise mit kleinen Verschnaufpausen. Um 18.00 Uhr gab es dann ein leckeres Abendessen. Danach gab es noch einmal eine Probe. Todmüde fielen wir schließlich ins Bett.

Am Dienstagvormittag wurden wir in einzelne Stimmgruppen mit vielen Einzelproben aufgeteilt. Nach dem Mittagessen machten wir einen kurzen Ausflug zur Burgruine Altenstein mit anschließendem Gruppenbild. Danach wurde wieder bis zum Abendessen geprobt. Am Mittwoch mussten wir leider schon wieder unsere Sachen packen - dann Frühstücken - und proben ... . Gegen 11.30 Uhr wurde dann alles abgebaut und in den Bus gebracht. Um 12.30 Uhr  kamen wir alle wieder wohlbehalten am Schulzentrum an. Mit dem Ausladen und Aufräumen beendeten wir unsere witzigen, wunderschönen und vielleicht etwas anstrengenden drei Probentage in Altenstein. Aber es hat sich gelohnt.

hbeck„Auf zum Höreder Beck“, so hieß es im März in diesem Schuljahr für die 7. Klassen des kaufmännischen Zweiges in der Realschule Haßfurt. Alljährlich bekommen die SchülerInnen der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen einer regionalen Betriebserkundung Einblicke in betriebliche Produktionsprozesse, um zum einen erlernte theoretische Unterrichtsinhalte in der Praxis vor Ort „sehen“ zu können und zum anderen aufgrund praktischer Erfahrungen Unterrichtssequenzen besser nachvollziehen zu können.

Die Oberhohenrieder Landbrotbäckerei freute sich über den hergestellten Kontakt durch Frau Bezold und zeigte sich überaus gastfreundlich. Unter strengen hygienischen Vorschriften durften die SchülerInnen – aufgeteilt in zwei Gruppen -  unter der Leitung des Produktionsleiters die Bäckerei circa zwei Stunden erkunden. Angefangen bei den Mehlsilos, über verschiedene Portioniermaschinen bis hin zu den riesig wirkenden Backöfen wurde den SchülerInnen eindrucksvoll gezeigt, wie viele Arbeitsschritte in einem Brötchen bzw. in einem knusprig gebackenen Brot stecken. Dabei wurde den SchülerInnen immer wieder deutlich vor Augen geführt, dass man vor allem auf regionale Produkte bei der Verarbeitung setzt und vieles noch „per Handarbeit frisch“ zubereitet wird. Besonders begeistert waren die SchülerInnen von der familiären Atmosphäre im mittelständischen Betrieb.

TDO2Alle Schüler der 8. Jahrgangsstufe unserer Schule fuhren im März 2017 zur Jugendbildungsstätte Volkersberg bei Bad Brückenau, um dort gemeinsam die Tage der Orientierung (TdO) zu erleben. Für diese Bildungsmaßnahme ist eine Vielzahl an Themengebieten möglich, die bereits im Vorfeld durch einen „Teamer”, einem Betreuer vom Volkersberg, mit den einzelnen Klassen abgesprochen wurden. Zu solchen Themen gehören Persönlichkeitsbildung, Selbstfindung, Gemeinschaftserfahrung, Teamtraining, Konfliktbewältigung, Liebe und Sexualität, Beruf und Arbeitswelt, Sucht und Drogen und Probleme zu Hause.

Nach der Ankunft am Volkersberg bezogen die Schüler ihre Zimmer, verspeisten genüsslich den ihnen dargebotenen Kuchen und lernten ihre Teamer kennen, welche die Klassen bei den einzelnen Maßnahmen begleiteten. Es folgten zwei spannende und ereignisreiche Tage. Für einige Klassen war die Nachtwanderung in den Wäldern rund um den Volkersberg der Höhepunkt der Tage der Orientierung. Aber auch interessante pädagogische Methoden, wie zum Beispiel „Das Fass” oder „Das Spinnennetz”, welche die Teamfähigkeit und die Klassengemeinschaft stärken, wurden gerne von den Schülern angenommen.

Trotz des straffen Programms kam auch die Freizeit nicht zu kurz, die beispielsweise mit Kicker-, Fußball-, Tischtennis- und Gemeinschaftsspielen verbracht wurde. Auch deshalb verging die Zeit ohne Langeweile und - laut einiger Schüler - viel zu schnell. So verließen die Achtklässler den Volkersberg zwar mit ein bisschen Wehmut, aber auch gestärkt für Alltag und Schule.

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