Klassenfahrten

Am 17. Juli trafen wir uns um 7 Uhr am Schulzentrum, luden unsere Koffer in den Bus und fuhren los in Richtung Hamburg. Um 14 Uhr kamen wir dann am A&O Hostel an und checkten schnell ein, da bereits um 15 Uhr unsere Stadtrundfahrt begann. Nicht wie meistens üblich mit dem Bus, sondern mit dem Fahrrad erkundeten wir die Sehenswürdigkeiten Hamburgs wie z. B. Speicherstadt, Landungsbrücken, Elbphilharmonie, Elbtunnel, Reeperbahn usw. Später konnten wir dann noch die Reeperbahn bei Nacht entdecken, was vor allem den Jungs zu großen Augen verhalf.

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IMG 20170525 WA0143Am Sonntag, 14.05.2017, um sieben Uhr in der Früh fuhren 15 Schüler der Klasse 9d (Wahlpflichtfächergruppe III a) der Realschule gemeinsam mit Schülern der Mittelschule am Schulzentrum los. Nach ca. zwölf Stunden kamen wir in St. Paul-Trois-Châteaux an der Schule an. Wir wurden nach der langen Reise in der Schulkantine freundlich begrüßt und aufgenommen. Nach einer kurzen Rede bekamen wir ein üppiges, warmes und leckeres Abendessen. Nachdem wir gegessen hatten, wurden wir von den Lehrern in unsere Unterkunft gebracht. Wir logierten zum Teil in einer Villa, einem Kloster oder auch in französischen Gastfamilien.

Am ersten Aufenthaltstag, den 15.05.17, gab es ca. um acht Uhr in der Schulkantine ein Frühstück, das aus Baguette, Nutella, Marmelade und Butter bestand. Nach dem Frühstück bekamen wir eine kurze Führung durch die Schule. Danach fuhren wir mit unserem Bus zur Ardèche. Nach langer Fahrzeit durch die Schlucht kamen wir an dem Sandstrand an und bekamen unser Lunchpaket. Nach dem kleinen Picknick hatten wir zwei Stunden Zeit zum Baden und um uns zu sonnen. Um 14 Uhr brachen wir in Richtung Lavendelmuseum auf. Die Führung war sehr interessant und uns wurden die verschiedenen Lavendelsorten gezeigt und wie man richtig Lavendel herstellt. Außerdem durften wir verschiedene Proben von den Lavendelölen nehmen und sie uns auf die Haut tupfen. Nach dieser Führung hatten wir noch Zeit, uns Lavendel zu kaufen und sind dann wieder in Richtung Heimat gefahren. In St. Paul-Trois-Châteaux angekommen, besuchten wir noch die Pferdeställe der Schule, die ca. 200 Pferde hatte. Am Abend gab es um 19 Uhr Abendessen in der Schulkantine mit den Schülern des Internats. Danach hatten wir bis 21 Uhr Freizeit und die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden.

probentageAm Montag, den 08. Mai 2017, ging es gegen 08.30 Uhr mit guter Laune und Musizierfreude vom Schulzentrum los in Richtung Altenstein in das Freizeitheim des CVJM. Als wir gegen 09.15 Uhr ankamen, wurde erst einmal alles ausgeladen und in unserem Probenraum aufgebaut. Anschließend wurden wir auf die wunderschönen Zimmer verteilt. Nachdem die Betten bezogen waren und wir uns etwas häuslich eingerichtet hatten, trafen wir uns schon zu unserer ersten Probe im Musikraum. Punkt 12.00 Uhr wurden wir zum Essen gerufen. Nach der Mittagspause gab es eigentlich nur einen Programmpunkt: proben ... proben ... proben ... glücklicherweise mit kleinen Verschnaufpausen. Um 18.00 Uhr gab es dann ein leckeres Abendessen. Danach gab es noch einmal eine Probe. Todmüde fielen wir schließlich ins Bett.

Am Dienstagvormittag wurden wir in einzelne Stimmgruppen mit vielen Einzelproben aufgeteilt. Nach dem Mittagessen machten wir einen kurzen Ausflug zur Burgruine Altenstein mit anschließendem Gruppenbild. Danach wurde wieder bis zum Abendessen geprobt. Am Mittwoch mussten wir leider schon wieder unsere Sachen packen - dann Frühstücken - und proben ... . Gegen 11.30 Uhr wurde dann alles abgebaut und in den Bus gebracht. Um 12.30 Uhr  kamen wir alle wieder wohlbehalten am Schulzentrum an. Mit dem Ausladen und Aufräumen beendeten wir unsere witzigen, wunderschönen und vielleicht etwas anstrengenden drei Probentage in Altenstein. Aber es hat sich gelohnt.

hbeck„Auf zum Höreder Beck“, so hieß es im März in diesem Schuljahr für die 7. Klassen des kaufmännischen Zweiges in der Realschule Haßfurt. Alljährlich bekommen die SchülerInnen der 7. Jahrgangsstufe im Rahmen einer regionalen Betriebserkundung Einblicke in betriebliche Produktionsprozesse, um zum einen erlernte theoretische Unterrichtsinhalte in der Praxis vor Ort „sehen“ zu können und zum anderen aufgrund praktischer Erfahrungen Unterrichtssequenzen besser nachvollziehen zu können.

Die Oberhohenrieder Landbrotbäckerei freute sich über den hergestellten Kontakt durch Frau Bezold und zeigte sich überaus gastfreundlich. Unter strengen hygienischen Vorschriften durften die SchülerInnen – aufgeteilt in zwei Gruppen -  unter der Leitung des Produktionsleiters die Bäckerei circa zwei Stunden erkunden. Angefangen bei den Mehlsilos, über verschiedene Portioniermaschinen bis hin zu den riesig wirkenden Backöfen wurde den SchülerInnen eindrucksvoll gezeigt, wie viele Arbeitsschritte in einem Brötchen bzw. in einem knusprig gebackenen Brot stecken. Dabei wurde den SchülerInnen immer wieder deutlich vor Augen geführt, dass man vor allem auf regionale Produkte bei der Verarbeitung setzt und vieles noch „per Handarbeit frisch“ zubereitet wird. Besonders begeistert waren die SchülerInnen von der familiären Atmosphäre im mittelständischen Betrieb.

TDO2Alle Schüler der 8. Jahrgangsstufe unserer Schule fuhren im März 2017 zur Jugendbildungsstätte Volkersberg bei Bad Brückenau, um dort gemeinsam die Tage der Orientierung (TdO) zu erleben. Für diese Bildungsmaßnahme ist eine Vielzahl an Themengebieten möglich, die bereits im Vorfeld durch einen „Teamer”, einem Betreuer vom Volkersberg, mit den einzelnen Klassen abgesprochen wurden. Zu solchen Themen gehören Persönlichkeitsbildung, Selbstfindung, Gemeinschaftserfahrung, Teamtraining, Konfliktbewältigung, Liebe und Sexualität, Beruf und Arbeitswelt, Sucht und Drogen und Probleme zu Hause.

Nach der Ankunft am Volkersberg bezogen die Schüler ihre Zimmer, verspeisten genüsslich den ihnen dargebotenen Kuchen und lernten ihre Teamer kennen, welche die Klassen bei den einzelnen Maßnahmen begleiteten. Es folgten zwei spannende und ereignisreiche Tage. Für einige Klassen war die Nachtwanderung in den Wäldern rund um den Volkersberg der Höhepunkt der Tage der Orientierung. Aber auch interessante pädagogische Methoden, wie zum Beispiel „Das Fass” oder „Das Spinnennetz”, welche die Teamfähigkeit und die Klassengemeinschaft stärken, wurden gerne von den Schülern angenommen.

Trotz des straffen Programms kam auch die Freizeit nicht zu kurz, die beispielsweise mit Kicker-, Fußball-, Tischtennis- und Gemeinschaftsspielen verbracht wurde. Auch deshalb verging die Zeit ohne Langeweile und - laut einiger Schüler - viel zu schnell. So verließen die Achtklässler den Volkersberg zwar mit ein bisschen Wehmut, aber auch gestärkt für Alltag und Schule.

Hochspannung1Am 27. März 2017 besuchten die Klasse 9a und der naturwissenschaftlich-technische Anteil der Klasse 9b zusammen mit ihren Physiklehrerinnen Frau Schöneich und Frau Blech das Hochspannungslabor der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in Schweinfurt. 

Nachdem wir sehr freundlich empfangen wurden, informierte uns Professor Dr. Markus H. Zink vorab über die Fachhochschule im Allgemeinen und die Ausbildungsmöglichkeiten an eben dieser. So erfuhren wir, dass er selbst einst die Realschule besuchte und nach einer Ausbildung sein Abitur nachholte, an der Fachhochschule studierte und nach mehreren Jahren Berufserfahrung nun Professor an der Fakultät für Elektrotechnik in Schweinfurt ist.

Im Anschluss begann die aufgeladene Vorführung im größten Hochspannungslabor an deutschen Fachhochschulen. Von zwei Balkonen aus blickten wir in einen riesigen Faradayschen Käfig, in dem sich diverse Transformatoren, Kondensatoren, Konduktorkugeln und Dioden befanden. Professor Dr. Ing. Andreas Küchler klärte uns über die technischen Details auf. Neben einem in Öl befindlichen Hochspannungstransformator, der Wechselspannungen bis zu 500 kV erzeugt, beeindruckte uns besonders ein Blitzstoßgenerator, der Gleichspannungen bis zu 1.000 kV bereitstellt. Mit eben diesem konnten wir dann auch beobachten, wie ein Blitz nachgestellt und per Blitzableiter umgeleitet werden kann. Natürlich wollten die meisten Schüler dann auch gleich einen Blitzstoßgenerator haben. Aber wie wir erfuhren, bleibt dieser Traum bei einem Preis von rund 500.000 € auch nur ein Traum. Nach vielen weiteren lauten, teils beängstigenden Blitzen und beeindruckenden Entladungen durften wir das Labor dann auch direkt erkunden... natürlich mit gezogenem Stecker.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Fachhochschule Schweinfurt, bei Herrn Prof. Dr. Markus H. Zink, bei Herrn Prof. Dr. Ing. Andreas Küchler und allen technischen Mitarbeitern vor Ort für die überaus spannenden Einblicke in die Welt der Hochspannung. Wir hoffen, für unsere Schüler war es ebenso aufregend wie für uns und wir freuen uns auf weitere gegenseitige Besuche und Exkursionen. 

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