Projekte/Veranstaltungen

Alles neu macht...

                                                      ... die 7. Jahrgangsstufe!

Kennenlerntage2Die Wahl der Wahlpflichtfächergruppe am Ende der 6. Klasse bedeutet für die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schuljahres, dass sie in einer neu zusammengesetzten 7. Klasse mit teils unbekannten Mitschülern "landen", in der sie sich erst zurechtfinden müssen.

Um den "Einstand" für jeden Einzelnen zu erleichtern und um eine gute Basis für eine gelungene Klassengemeinschaft zu schaffen, organisierten die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) und der Schulpastoral am living room heuer bereits zum dritten Mal die "Kennenlerntage für die 7. Klassen".

Dabei durfte jede 7. Klasse einen Vormittag zusammen mit ihrem Klassenleiter verbringen, an dem - unter Anleitung von Marina Pohley (JaS) und Angelika Reinhart (Schulpastoral am living room) - verschiedene Stuhlkreisrunden, Kennenlern- und Gemeinschaftsspiele durchgeführt wurden.

Zu Beginn gab es zunächst einmal ausreichend Zeit, etwas über die neuen Mitschüler zu erfahren, indem sich jeder drei bis fünf Sätze aussuchte, die etwas Passendes zur eigenen Person aussagten, dann gestaltete jeder ein Wappen, das ein schönes Erlebnis, eine persönliche Stärke und einen Wunsch zeigte. Anschließend galt es, in zufällig zusammengewürfelten Kleingruppen Schätzaufgaben zu lösen. Was dann folgte, erforderte echte Teamarbeit: Die Klasse sollte gemeinsam einen "Werteturm" bauen, bei dem sechs beschriftete Holzklötze aufeinandergestapelt werden mussten. Jeder dieser Klötze ließ sich aber nur durch ein Konstrukt aus Schnüren bewegen, die alle Schüler miteinander verbanden. Aus dieser Aufgabe wurden schließlich Voraussetzungen abgeleitet, die zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit in der Klasse beitragen. Am Ende des Vormittags durfte jeder Einzelne noch einen Wunsch in Bezug auf die Klassengemeinschaft der 7. Klasse formulieren. Diese Wünsche wurden in einen Umschlag gesteckt, der verschlossen an den Klassenleiter übergeben wurde. Bei Bedarf kann so im Laufe des Schuljahres noch einmal auf die "Wunschliste" eingegangen werden.

Softstep285 Buben und Mädchen aus den unterschiedlichsten Grundschulen bilden seit Dienstag drei Klassen an der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule in Haßfurt. Damit sie auch möglichst schnell ein Klassenverband, ein Team werden, gab es am zweiten Schultag eine besondere Aktion: In der Dreifachturnhalle war im Rahmen des Projekts „Soft Step“ des Landkreises Haßberge „Domino-Day“ angesagt. „Soft Step“, das sind Maßnahmen, die den Kindern die Übergänge vom Kindergarten in die Schule und dann in weiterführende Schulen erleichtern sollen. Der Start der fünften Klasse ist für viele ein besonderer Schritt im Leben und deshalb freuten sich Realschuldirektor Dr. Hartmut Hopperdietzel und sein Schulleitungsteam über die Möglichkeit, auf eine etwas andere Art ins Schuljahr einzusteigen. Dr. Bernd Bullnheimer ist der Kopf hinter der „Main Connext GmbH“ in Königsberg.

Unter dem Motto „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, bieten sie Erlebnisse an, die Menschen befähigen, spielerisch Grenzen zu überwinden. „Die Kinder sollen hier heute zusammenarbeiten, gegenseitige Rücksicht üben und dabei natürlich knobeln, um die Aufgaben zu lösen“, erklärte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Natürlich ging es hoch her in der Turnhalle – aber dafür, dass hier 85 junge Menschen aktiv waren, war es doch verhältnismäßig gedämpft. Tausende von Dominosteinen mussten aufgestellt werden – irgendwann galt es dann auch nur noch sehr langsam zu gehen, damit der Sportboden mit seinen Schwingungen das fast fertige Werk nicht zum Einsturz bringt .

Begrüßung der neuen 5. Klassen  
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Als Abschiedsgeschenk ein Backrezept

IMG 9430Wäre es wirklich schön, wenn man sich den idealen Realschüler backen könnte? Dieser Überlegung hing Realschuldirektor Dr. Hartmut Hopperdietzel kurz nach, als er fünf Klassen voller junger Menschen aus dem Schulleben verabschiedete. „Nein, Ihr habt alles, was es braucht für ein gelingendes Leben“, war schließlich sein Ergebnis – für die Schüler gab es aber als Abschiedsgeschenk ein Backrezept mit den Zutaten im Glas.

Hopperdietzel dankte seinen Schülern für ihr Engagement, mit dem sie alle Angebote wahrnahmen, für die Offenheit für Lernstoff wie auch alternative Angebote, die Ruhe und Rückbindung im Glauben vermitteln wollten. Dieses Innehalten sei wichtig, angesichts des schnellen Wandels in Technik und Gesellschaft. So erlebten die Schüler selbst den Wandel von der grünen Tafel hin zu Smartboards in allen Klassenzimmern.

119 Schüler entließ die Dr. Auguste-Kirchner-Realschule ins Leben. Wohin der künftige Weg führt, zeigte die Präsentation während der Zeugnisübergabe. Die unterschiedlichsten Berufe waren dabei, aber auch zahlreiche Wechsel auf das Gymnasium oder die Fachoberschule. „Heute haben Sie es schwarz auf weiß, dass sich das Lernen gelohnt hat“, erklärte stellvertretender Landrat Oskar Ebert. Er wünschte viel Erfolg für den künftigen Lebensweg, wünschte sich aber auch: „Bringt euch ein, engagiert euch in der Gesellschaft, denn nur wer mitmacht, kann gewinnen. Seid wachsam und kritisch, denn nicht alles, was euch angeboten wird, ist auch gut für euch.“ Der Landkreis Haßberge sei bemüht, für die Schüler die optimalen Voraussetzungen zu schaffen. Deshalb hätten die aktuellen Schulabgänger mit den Sanierungsarbeiten am Schulzentrum leben müssen.

Viele gute Wünsche hatte auch die Elternbeiratsvorsitzende Melanie Geuppert mit dabei, vor allem Mut und Zeit zum Lachen. Einen heiteren Dank an Lehrer und Eltern stattete Schülersprecher Frederik Kirchner ab. „Liebe Lehrer, Sie müssen uns auch verstehen. Es war nicht immer leicht für uns“, erklärte er augenzwinkernd. Sehr persönlich verabschiedete sich jede Klasse von ihren Lehrkräften. Dabei wurde deutlich, wie eng die Beziehungen sind, wenn eine Lehrkraft eine Klasse fünf Jahre lang begleitet.

DELF-Diplome an der AKR: Sprachkompetenz auf Französisch

21 Realschüler der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule

bestehen Fremdsprachendiplom

 

Haßfurt. 21 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule legten im Juni 2017 die DELF-Prüfung in Französisch auf dem Niveau B1 ab und haben sie mit Bravour bestanden.

Dieses Zertifikat wird vom französischen Staat für Schüler, deren Muttersprache nicht französisch ist und die keine französische Staatsangehörigkeit haben, auf dem Niveau A1 bis B2 vergeben. Weltweit und lebenslang gültig, werden Lese-und Hörverstehen, Schreiben und Sprechen geprüft. Da diese staatlichen französischen Sprachzertifikate standardisierte Kenntnisse in der Fremdsprache bescheinigen und sich vor allem auf das Alltagsfranzösisch beziehen, sind sie auch eine gute Möglichkeit, bei Bewerbung in Beruf und Studium die eigenen Sprachfähigkeiten zu dokumentieren.

DNAMit Hilfe der Desoxyribonucleinsäure, kurz DNS, den Täter überführen – das kennt man aus dem Fernsehen. Dabei werden mehrere kleine Abschnitte der DNS, die sich in den am Tatort gefundenen Zellen befindet, vervielfältigt und sichtbar gemacht. Durch den Abgleich mit der DNS der Verdächtigen können Unschuldige vom Täter unterschieden werden. Erlaubt ist dies in vollem Umfang lediglich der Polizei. Einen bestimmten, nicht codierenden Abschnitt der Erbinformation zu bestimmen, ist Schulen allerdings erlaubt. Und das war nun erstmals auch unterfränkischen Schülern möglich. Die Biologie- und Chemielehrerin Stefanie Dengel brachte das mobile DNS-Labor an die Realschule Haßfurt. Entwickelt wurde dieses Labor von den Diplombiologen Dr. Christina Schultheis und Dr. Alexander Rotthues, die selbst an der beruflichen Paul-Ehrlich-Schule Frankfurt-Höchst unterrichten.

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