Projekte/Veranstaltungen

Deutsch-Französischer-Tag

„Les malades imaginaires“ und der deutsch-französische Tag im Schulzentrum Haßfurt

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Kann man heutzutage noch Schüler, die Französisch lernen, mit „Le malade imaginaire“ („Der eingebildete Kranke“) von Molière begeistern? Aber Moment mal: Die Überschrift dieses Artikels ist ja im Plural! Ist das nun ein Tippfehler? Oder gibt es gleich mehrere eingebildete Kranke? Des Rätsels Lösung ist einfach: In Kooperation mit dem Capitol-Kino Zeil durften die Schüler und Schülerinnen des Schulzentrums in Haßfurt beim deutsch-französischen Tag am 25.1.19 dieses Jahr den Film „Docteur Knock – ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ in der französischen Originalfassung anschauen. Der Hauptdarsteller ist kein geringerer als Omar Sy, den die meisten Schüler in „Ziemlich beste Freunde“ kennen- und lieben gelernt haben. Doktor Knock eröffnet in einer französischen Kleinstadt eine Arztpraxis. Er hat ein abgeschlossenes Medizinstudium, aber als ehemaliger Ganove will er seinen Patienten das Geld aus der Tasche ziehen. Dumm nur, dass die Einwohner des Städtchens alle kerngesund sind. Also redet er ihnen alle möglichen Krankheiten ein - kurzum: Seine Patienten sind nur „eingebildete Kranke“ … ein witziger, humorvoller Film mit einem exzellenten Protagonisten und schrulligen Nebendarstellern.

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"Johanniter-Weihnachtstrucker"

Die AKR war auch 2018 wieder dabei!

Die "Johanniter-Weihnachtstrucker"-Aktion feierte 2018 ihren 25. Geburtstag, d.h. dass die Hilfsorganisation seit nunmehr einem Vierteljahrhundert Päckchen mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln an bedürftige Menschen in Südosteuropa verteilt. Die Aktion, die 1994 in Bayern ihren Anfang genommen hat, konnte mittlerweile auf fast das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden. Und erweitert hat sich im Laufe der Zeit auch die Liste der Zielländer: Wurden zu Beginn Regionen in Albanien, Bosnien und Rumänien angefahren, kamen 2017 die Ukraine und 2018 Bulgarien dazu. Für uns hier in Deutschland ist es unvorstellbar, aber in diesen europäischen Staaten gibt es Gegenden, in denen Menschen unter einfachsten Bedingungen leben, und oft fehlt es ihnen - gerade im Winter - am Allernotwendigsten. Um den Betroffenen zu helfen und auch um ein Zeichen der Solidarität zu setzen, packten in der Vorweihnachtszeit die Schülerinnen und Schüler der AKR bereits im fünften Jahr in Folge wieder u.a. Mehl, Reis, Nudeln, Schokolade, Kekse, Duschgel, Zahnbürsten und Zahnpasta sowie ein kleines Geschenk für Kinder in stabile Kartons und übergaben die Pakete an die Johanniter. Am 2. Weihnachtsfeiertag machten sich schließlich mehr als 100 ehrenamtliche Weihnachtstrucker-Fahrer zusammen mit zahlreichen Helfern auf den Weg nach Südosteuropa, um die Päckchen dort persönlich an die Empfänger zu übergeben.

Allen SchülerInnen und KollegInnen, die auch in diesem Schuljahr wieder mitgemacht haben, sei für ihr Engagement herzlich "Danke" gesagt!

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Susanne Keller

Unterfrankens erste digitale Realschule steht in Haßfurt

In diesem Jahr gab es erstmals in Bayern das Qualitätssiegel "Digitale Schule". Zu den Preisträgern gehört die Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule in Haßfurt.

2Es ist noch nicht allzu lange her, dass es eine Besonderheit war, wenn in einer Schule der erste Computerraum eingerichtet wurde. Mittlerweile wird die Vermittlung von Medienkompetenz immer wichtiger; es geht darum, die Schüler auf eine zunehmend digitalisierte Welt vorzubereiten, in der sie sich zurechtfinden müssen. Wie gut das gelingt, ist von Schule zu Schule unterschiedlich. Eine Vorreiterrolle spielt dabei die Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule in Haßfurt.

Erstmals wurde in diesem Jahr das Qualitätssiegel "Digitale Schule" an 30 Schulen in Bayern vergeben. Grundsätzlich könnte die Auszeichnung an jede Schulart gehen, die meisten geehrten Einrichtungen sind aber Realschulen und Gymnasien. "Wir sind die erste Realschule in Unterfranken, die damit ausgezeichnet wird", sagt Direktor Hartmut Hopperdietzel, auch wenn er und seine Kollegen sich bei diesem Satz ein Lachen nicht verkneifen können: Tatsächlich erhielt auch eine Realschule aus Lohr am Main dieses Qualitätssiegel. Doch da die Schulen am Tag der Preisverleihung in alphabetischer Reihenfolge geehrt wurden, kamen die Haßfurter etwa eine Viertelstunde vor den Lohrern an die Reihe. "So ist das halt bei Zwillingen", scherzt Hopperdietzel.

Schirmherrin dieser Auszeichnung für die Schulen ist bundesweit Staatsministerin Dorothee Bär. Die aus Ebelsbach stammende Digitalministerin stattete der Schule daher am Donnerstag einen Besuch ab. Neben Bär und Schulleiter Hopperdietzel waren noch weitere Lehrer der Realschule anwesend, ebenso wie der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel und Landrat Wilhelm Schneider.

"Wer ausgezeichnet wird, kann man als Schirmherrin ja nicht beeinflussen, aber es ist schön, wenn man einen Preis nach Hause holt", sagte Bär. Dass die Haßfurter Realschule in Sachen Mediennutzung mit der Zeit geht, zeigte sich schon in dem Raum, in dem sich die Beteiligten zusammensetzten: Obwohl sich das Schulzentrum gerade im Umbau befindet und die Büros der Schulleitung noch provisorisch sind, hängt im Besprechungsraum ein Beamer an der Decke. Was dieser an die Wand projiziert, kann Lehrerin Anke Männer, die außerdem medien- und informationstechnische Beraterin der Schule ist, auf einem Laptop steuern – ohne Kabel zur Übertragung.

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Wie Schüler in die Rolle von Straßenkindern schlüpfen

P1140301Vier Stunden lang nahmen Haßfurter Realschüler am Dienstag die Rolle von Straßenkindern ein. Damit ernteten sie viel Lob, erlebten aber auch Enttäuschungen. Der Autofahrer ist an der Tankstelle noch nicht richtig aus seinem Lada ausgestiegen, da umlagern ihn schon drei Kinder, bewaffnet mit Wassereimer und Scheibenreiniger. Nach einem kurzen Gespräch sind sich beide Parteien einig und die drei Jungs beginnen damit, die Windschutzscheibe des Autos zu putzen. Die Szene spielte sich am Dienstag nicht etwa irgendwo in einem Entwicklungsland ab. Nein, die drei Jungs, die ihre Dienste anbieten, stehen an einer Tankstelle im Gewerbegebiet Godelstatt in Haßfurt. Sie und ihre Klassenkameraden der 8c von der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt schlüpften für ein paar Stunden in die Rolle von Straßenkindern, wie es sie in vielen armen Ländern dieser Welt gibt. In Lateinamerika, in Afrika, aber auch in Portugal, Bulgarien oder Russland putzen Kinder und Jugendliche für ein paar Groschen Autoscheiben, packen in Geschäften für Kunden die Einkäufe in Tüten, kehren Parkplätze, verkaufen selbst gebasteltes Spielzeug oder verkaufen im schlimmsten Fall ihren eigenen Körper als Prostituierte.

Weltweit arbeiten laut internationalem Kinderhilfswerk Unicef etwa 152 Millionen Kinder. Viele dieser Mädchen und Buben werden ausgebeutet, schuften für niedrigste Löhne zu schlimmsten Bedingungen und dürfen niemals eine Schule besuchen, schreibt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen auf seiner Website. Auf dieses Elend wollen Lehrerin Julia Schneider und ihre Klasse mit dieser Aktion kurz vor Weihnachten hinweisen. Die Jugendlichen nehmen kein Geld für ihre Dienste an, freuen sich aber über Spenden. Und die fließen reichlich in den wenigen Stunden, in denen die Aktion läuft

Idee aus dem Erdkundeunterricht

"Das ist eine gute Sache von den Kindern. Schön, dass sie auf das Problem der Kinderausbeutung so in der Öffentlichkeit hinweisen", kommentiert Thomas Mantel aus Knetzgau, an dessen Auto die drei Jungs gerade die Windschutzscheibe blitzblank putzen. Im Erdkundeunterricht hatte die Klasse von Julia Schneider das Thema "Straßenkinder" aufgegriffen. Dabei kam schnell heraus, dass dieses Problem nicht nur in weit entfernten Ecken der Welt existiert.

"Jeder hat verdient, ein gutes Leben zu haben."

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Erster Kontakt mit dem Basketball für Haßfurter Schüler

Brose3Für die fünften und sechsten Klassen des Schulzentrums in Haßfurt gab es ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Brose Bamberg besuchte die Kreisstadt. Für die fünften und sechsten Klassen des Schulzentrums in Haßfurt gab es ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Basketball-Bundesligist Brose Bamberg besuchte die Kreisstadt und gab einen Schnupperkurs in Sachen „orangenes Leder“. Das schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Veranstaltet wurde der Aktionstag von Brose Bamberg in Kooperation mit der Raiffeisen-Volksbank Haßberge. Auf dem Programm standen die Grundfertigkeiten des Basketballsports: Werfen, Dribbeln und Passen. Ergänzt wurden diese „Fundamentals“ mit Koordinations- und Ballhandlingübungen. Angeleitet wurden die rund 130 Kinder von Jugendtrainern des Vereins, die an fünf Stationen rund zwei Stunden lang Tipps und Tricks der Profis an den Nachwuchs weitergaben.

Einblick in den Sport

Bereits seit Saisonbeginn im Oktober sind sie täglich mit Kindern in der Halle und geben ihnen schon ab dem Kindergartenalter einen Einblick in die Sportart Basketball, heißt es in der Pressemitteilung. „Kurz vor der Weihnachtspause war unser Aktionstag scheinbar eine willkommene Abwechslung im Schulalltag, denn alle Kinder haben motiviert mitgemacht und uns die Arbeit damit wirklich einfach gemacht. Wir kommen daher gerne im neuen Jahr wieder“, resümierte Jugendtrainer Timo Schöler. Dank der Unterstützung der Raiffeisen-Volksbank Haßberge sei es Schülern in der gesamten Region möglich, mit dem Basketballsport in Berührung zu kommen, schreibt der Verein, der neben den wöchentlichen Einheiten für Erst-und Zweitklässler auch Angebote für die höheren Jahrgangsstufen anbietet, zum Beispiel die Brose Bamberg Schoolsleague.

Quelle: www.mainpost.de

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Ist denn schon Weihnachten???

Unter diesem Motto stand die diesjährige Spendenübergabe der SMV. Durch zahlreiche Kuchenverkäufe z.B. am Elternsprechtag, Aktionen wie den Weihnachtsmarkt und den jährlichen Sponsorenlauf wurde eine Summe von insgesamt 5.000,00 € erzielt, die an wohltätige Organisationen und gemeinnützige Vereine gespendet wurde. Dabei erhielt jeder Spendenempfänger einen Scheck im Wert von 1.000,00 €. In Anwesenheit der Klassensprecher und Mitgliedern der SMV berichtete jeder Teilnehmer kurz, wofür das Geld in seinem Verein verwendet wird und bedankte sich für das große Engagement der Schüler und Lehrer der Dr.-Auguste-Kirchner Realschule.SMV3

Von links nach rechts:

Fr. Merkel von der Tierschutzinitiative Haßberge e.V., Hr. Haase von Lebenshilfe Haßberge e. V., Hr. Waldenmeyer vom Caritasverband Haßberge, Fr. Ulbrich von der Haßfurter Tafel und die dt. Gesellschaft für ME/CFS mit Sitz in Hamburg

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Kontakt

Dr.-Auguste-Kirchner Realschule Haßfurt
Tricastiner Platz 1
97437 Haßfurt

Tel.: 09521 944422
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