Skikurs 7 a/c

20190204 151637Es waren einmal 49 Schüler und 5 Lehrer die mussten am Wochenende, anders als eigentlich üblich, schon recht früh aufstehen, da wir bereits um 5:00 Uhr mit dem Bengelbus nach Gosau aufbrachen.

Nach 7 Stunden Fahrt erreichten wir unser zeitweises Zuhause – Das Haus der Kreuzschwestern in Gosau. Mit kleiner Stärkung im Bauch ging‘s um 14 Uhr mit dem Skibus ins „Brumsiland“. Zur Erklärung: das sind die einfachen Pisten für die, die zum ersten Mal auf den Brettern stehen. Danach ging es wieder zurück zu unserer Unterkunft, wo wir zum Abendessen Hänchenschnitzel mit Reis bekamen. Im Anschluss besprachen wir dann noch mit unseren Lehrern die wichtigsten Pistenregeln. Nach ein paar Runden Uno, Monopoly und zahlreichen Halli-Galli-Niederlagen gegen den Vizeweltmeister „Zipper“, fielen wir ziemlich müde in die Betten.

Am nächsten Morgen, oh Schreck!, wurden wir um 7 Uhr mit „Guten Morgen Sonnenschein“ und „Skifoan“ aus unseren Bettdecken gescheucht. Frühstück – Skistiefel an – Skibus – auf zum „Zwiesiland“ ins Gosauhintertal. Mit verschiedenen Förderbändern konnten wir den Hang auffi und dann die Piste obi (Wie die hier reden …!), um Kurvenfahren und bremsen zu üben. Auf 1500 m Höhe in der Sonnenalm Mittagessen macht auch schlaffe Schüler wieder munter. Im Anschluss ging es wieder zurück zum „Zwiesiland“, nur die Fortgeschrittenen-Gruppe mit Herrn Hopperdietzel erprobten bereits andere Pisten. So ward aus Morgen und Abend der zweite Tag. Ach, halt, den „Schuh des Manitou“ im hauseigenen Kinosaal, dürfen wir nicht unterschlagen.

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Montag. Zum zweiten Mal gab´s beim Aufstehen Neuschnee. Wer konnte da schon ahnen, wie dieser Tag enden würde? Alles begann ganz normal. Manche nochmal ins Brumsiland, andere durften oder konnten schon höher rauf auf den Berg. Die Rußbachabfahrt stellt mit etwas steileren Stücken schon die erste Herausforderung dar. Zum Mittagessen tanken uns die üblichen Pommes mit Schnitzel, wahlweise auch Germknödel oder Spaghetti Bolognese wieder auf, dass auch der Nachmittag unfallfrei die Abfahrt runterging. Richtig gefetzt hat dann der Abend. Eine ganze Hütte für uns allein und mit „Uh, La Balu“, „Mama Lauda“ sind wir „atemlos durch die Nacht“ auf den Tischen getanzt.

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Endlich Sonne! Die brennt aber glücklicherweise nicht so in den Augen, wenn die Augen vor Müdigkeit ganz klein sind. Bei minus 5 °C wird man dann doch ganz zügig wach und bei bester Sicht klappen auch die Schwünge rechts und links nochmal besser als am Montag. Jetzt dürfen fast alle rauf auf´n Gipfel und das herrliche Bergpanorama genießen – eine Welt in Weiß. Aber: „i wuil Skifoan“ und obi geht’s, den ganzen Nachmittag ins Tal. Losfahren, hinfallen, aufstehen, weitermachen und runter. Mit jeder Abfahrt haben wir dazugelernt und konnten nur mit größter Mühe und Not verhindern, dass Frau Rottmann vor Stolz über die Schwünge ihrer Buam und Madeln geplatzt ist. Zugegeben, es gibt schon noch Leute, die besser fahren als wir. Die nennen sich dann Skilehrer. Bei Flutlicht und Feuerwerk haben wir gestaunt, was die so draufhaben. Bitterkalt war´s, aber schön.

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Dienstag war schrecklich. Sollte nach den mittäglichen Germknödeln, Spaghetti Bolognese oder Schnitzel mit Pommes tatsächlich schon Schluss sein? Wir waren doch schon so gut! Das Team „Rocket“, angeführt von Herrn Beinke und Herrn Zipper war schon fast so schnell wie das „Hussa, Hussa, Hack die Sau“-Team von Herrn Hopperdietzel und da soll nach dem Mittagessen keine einzige Abfahrt mehr drin sein? Frau Männer, unsere Chefin, hat uns aber gut im Griff und kann erklären: am unfallträchtigsten Nachmittag bleibt man daheim. Da erwartet uns der zweite Schreck: Sport-Ex. Aber mit schon lange gepaukten Pistenregeln und dem Wissen um olympische Skidisziplinen werden wir auch so dem Anspruch einer Bildungsreise gerecht.

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Ein letztes Mal Frühstück, ein letztes Mal in die Skistiefel reinquälen, ein letztes Mal Skikeller ausräumen und rauf auf´n Berg. Wie schade! Obwohl noch ein ganzer Tag vor uns liegt, macht sich Wehmut breit, denn wir wären gerne noch länger geblieben, wenn nur nicht der Muskelkater in den Oberschenkel und die Schmerzen am Schienbein wären. Dieser Tag steht aber unter dem Motto „need for speed“. Vormittags noch geübt, steht am Nachmittag das Skirennen auf dem Programm.  Wer gewonnen hat, wollt ihr wissen? Dann fragt uns doch, wir erzählen es euch dann. Denn später, beim bunten Abend, kann man bei der Siegerehrung vor Applaus und Jubel sein eigenes Wort kaum mehr verstehen. Durch´s Theater wissen wir dann auch, dass Aschenputtel gerne zu allem „Ok“ sagt und die „hässlichen Schwestern“ hübscher sind als der „schöne Prinz“. Erst bei „La le lu, nur der Mann im Mond schaut zu …“ schließen wir unsere Äuglein zu.

Fazit: Sch(n)ee war´s, nächstes Jahr kommen wir wieder. Juhu!

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