Bon dia! Tudo ben? – Guten Tag! Wie geht´s?

2Brasilianisch im Unterricht? Ja, denn seit 5 Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen der Diözese Würzburg und der Diözese Obidos im Norden Brasiliens, im Amazonasgebiet. Im Dezember waren drei Frauen aus dem Bistum Obidos zu Gast im Religionsunterricht der Klassen 7b/c, um uns zu erzählen, wie sie leben und arbeiten und wie ihr Alltag abläuft. 

Die Brasilianerinnen Josenilda (Gemeindeleiterin), Irma Fatima (Ordensschwester) und Silvane (Erzieherin) berichteten viel über ihre Heimat, und auch über ihre Probleme. Eines dieser Probleme ist, dass nach und nach der Regenwald abgeholzt wird und wichtige Rohstoffe aus dem Boden genommen werden. Mit vielen Bildern zeigten sie uns, wie wichtig der Amazonas für sie ist. Dabei ist uns aufgefallen, dass der Amazonas für die ganze Welt wichtig ist wegen seiner großen Wasserreserven.

Außerdem gibt es sehr viele Arten von Pflanzen und Tieren nur in Amazonien. Für die Brasilianer ist der Amazonas wie bei uns eine Straße, da normale Straßen häufig nicht geteert sind und eher wie ein Feldweg aussehen. Deshalb fahren alle mit verschiedenen Booten auf dem Wasser, z.B. in die Schule, zum Einkaufen in größere Städte oder in den Gottesdienst.

 

In Brasilien gibt es - anders als bei uns - nur 2 „Jahreszeiten“, die Regenzeit und die Trockenzeit. Heiß ist es dort immer. Deshalb fanden`s die Brasilianerinnen in Haßfurt sehr kalt. Sie freuten sich aber, dass sie Schnee erleben durften, was sie von Brasilien nicht kennen. Zum Schluss durften wir von ihrem Farina probieren, das sie sehr mögen. Es wird aus der Maniokwurzel hergestellt und fast zu jedem Essen dazu gegessen.

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Einige Aussagen von SchülerInnen:

„Mich hat beeindruckt, dass und wie die Brasilianerinnen für Amazonien und gegen die Abholzung des Regenwaldes kämpfen.“

„Wir fanden es beeindruckend, dass es so viele Pflanzen- und Tierarten in Brasilien gibt. Auch war ihr Lebensraum bzw. ihr Haus interessant, denn sie schlafen nur in einer Hängematte, die sie tagsüber an einen Haken an der Wand hängen können und sie somit aufgeräumt ist. Wenn der Amazonas in der Regenzeit ansteigt und „Hochwasser“ ist, steht manchmal das Wasser sogar in den Hütten, die deshalb auf Stelzen gebaut sind.

„Wir fanden faszinierend, dass ein großer Teil von Brasilien Regenwald ist und der Amazonas an der schmalsten Stelle noch 2 km breit ist.“

Geschrieben von: Hannah, Lilly, Lavinia, Eva, Bastian, Yannik, Nova, Fiona, Lisa, Sofia, Lena, Konstanze, Victoria, Marie 7b/c

Kontakt

Dr.-Auguste-Kirchner Realschule Haßfurt
Tricastiner Platz 1
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