Projekte/Veranstaltungen

Suchtprävention an der Dr.-Auguste-Kirchner Realschule Haßfurt

sucht1Jugendliche bekommen zu Beginn der Adoleszenz zunehmend Freiheiten eingeräumt, verfügen über gewisse Geldmittel und besuchen oft recht häufig Konzerte und Gaststätten. Dadurch werden die Kontrollmöglichkeiten der Eltern zunehmend geringer, die Freiheit der Jugendlichen und damit auch potenzielle Verführungen immer größer.

Neben dem Elternhaus hat insbesondere die Schule einen zentralen Einfluss auf die Entwicklung eines jungen Menschen. Da in dieser Institution alle Kinder und Jugendlichen über viele Jahre erreichbar sind, können gerade hier systematisch suchtresistente Verhaltensmuster eingeübt werden (Keine Macht den Drogen).

„Keine Macht der Sucht“ hieß somit das Projekt der achten Klassen, das die Schülerinnen und Schüler für verschiedene Verhaltensweisen und den Umgang mit Genussmitteln, von denen eine hohe Suchtgefahr ausgeht, sensibilisieren sollte. Durchgeführt wurde das jeweils vier Schulstunden andauernde Projekt in den letzten Wochen des Schuljahres von den Drogenpräventionsbeauftragten Frau Schneyer und Frau Dengel. Dabei ging es nicht nur darum, den Schülern die negativen Folgen legaler und illegaler Drogen aufzuzeigen und vor diesen zu warnen. Vielmehr übten die Jugendlichen innerhalb der Suchtprävention spielerisch, zu ihrer eigenen Meinung zu stehen. Sie erarbeiteten auch Bewältigungsstrategien, die künftig helfen sollen, mit schwierigen Situationen umzugehen. Zudem wurden die Kinder angeregt, über ihren Umgang mit dem PC, dem Handy und Genussmitteln wie Nikotin nachzudenken.

Bei der Diskussion am Ende des Vormittages zeigte sich erfreulicherweise, dass die Mädchen und Jungen nicht nur zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Genussmitteln und Medien angeregt wurden, sondern bei dem Projekt auch sehr viel Spaß hatten.

Wir freuen uns darauf, das Projekt auch in den kommenden Schuljahren wieder mit den Klassen der achten Jahrgangsstufen durchzuführen.

Karin Schneyer, Stefanie Dengel

 

3 tage respektIn einem großen Schulverband ist Respekt und Toleranz wichtig für das Zusammenleben. „Respekt macht alle stark und stark ist es, Respekt zu zeigen“ – unter diesem Motto fand zum fünften Mal am Schulzentrum Haßfurt das Projekt „Drei Tage Respekt“ statt. Veranstaltet wurde es von der Offenen Ganztagsschule „living room“ in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend im Dekanat Rügheim, der Katholischen Jugendarbeit der Diözese Würzburg und verschiedenen Kooperationspartnern. Für jeden Einzelnen ist Respekt wichtig und jeder möchte respektvoll behandelt werden. Um die Schüler anzuregen, über Respekt nachzudenken, stand drei Tage lang die Frage im Raum: „Was bedeutet Respekt für mich und wie kann ich dies selber im Alltag umsetzen?“ Schulartübergreifend durften 267 Schüler der insgesamt zwölf siebten Klassen am Regiomontanus-Gymnasium, an der Albrecht-Dürer-Mittelschule und der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule in acht verschiedenen Workshops Toleranz verinnerlichen.

„Jeder durfte sich mit eigenen Ideen und Begabungen einbringen“, erzählte Religionspädagogin Christine Kettler-Pohl von „living room“. Es wurde eigens eine Projektstelle für die Organisation geschaffen, an der sich die ganze Schulfamilie der drei Schulen, von den Elternbeiräten über Fördervereine bis hin zum Schulzweckverband, finanziell beteiligte. So konnte ein buntes Programm zusammengestellt werden, das von 22 Mitarbeitern in den jeweiligen Workshops umgesetzt wurde. Die Klassen haben sich für einen Tag entschieden und jeder Schüler durfte seinen „Lieblings-Workshop“ aussuchen. Dieser erstreckte sich bis hin zum rollstuhlfahrenden Basketballer. Der 13-jährige Johannes Deublein aus Oberschwappach zeigte sich angetan vom Basketballspiel unter erschwerten Bedingungen. Den respektvollen Umgang mit Menschen mit Behinderung vermittelten „Coach“ Ferdinand Walter, der seit einigen Jahren auf den Rollstuhl angewiesen ist, und Christine Petrautzki, Vorsitzende vom Eberner Rollstuhlsportverein „Fit4Rolli“. Die Begeisterung der Jugendlichen zog sich durch alle Workshops.

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Link zur Faschingspause 2018

DF1Ist „Madame Christine“ etwa eine neue Französischlehrerin im Schulzentrum in Haßfurt? Nein! „Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste“ heißt der Film, den Schüler des Schulzentrums in Kooperation mit dem Capitol-Kino Zeil anlässlich 55 Jahre Élysée-Vertrag in der französischen Originalfassung anschauen durften, so Fachlehrerin Katrin Rathke. Die „unerwarteten Gäste“ entpuppen sich als Obdachlose und Menschen aus sozial benachteiligten Schichten, welche die gutsituierte Mme Christine in ihrer großzügigen Wohnung aufnehmen muss, da sie quasi von der französischen Regierung per Dekret dazu gezwungen wird. Ihre Begeisterung hält sich in Grenzen daraus entwickelt sich ein humorvoller sozialkritischer Film.

Zudem gestalteten die 9c der Dr. Auguste-Kirchner-Realschule und das Projektseminar der 11. Klasse des Regiomontanus-Gymnasiums am Schulzentrum Haßfurt unter Leitung der Fachlehrerinnen Eva Fischer und Katrin Rathke einen interessanten Schultag. In verschiedenen Workshops wurde durch selbstentworfene Sprachspiele, kleine Dialoge und einen Sketch Einblick in die Sprache des Nachbarlandes gewährt. Außerdem konnte man im Bastel-Atelier kreativ werden und kleine Eiffeltürme oder Kreisel in den Farben der Trikolore basteln.

Auch dürfen an einem solchen Tag die „gourmandises“ nicht fehlen: So wurden leckere Crepes, französische Madeleines und Waffeln angeboten.

Basketball2In diesem Schuljahr meldete die Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule eine Basketball-Schulmannschaft zum Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Dabei traten Schüler aus den Klassen 6-8 der Jahrgänge 2003 – 2005 an, um sich mit anderen Schulen zu messen.

Zunächst spielten in Eltmann Teams aus Ebern, Haßfurt und Eltmann den Vorrundensieger aus. Unter der Betreuung von Mark Leeming machten unsere Jungs schnell klar, dass sie dieses Turnier für sich entscheiden wollen, was letztendlich souverän gelang. Mit zwei deutlichen Siegen (mit 20 Punkten Differenz gegen Eltmann und mit mehr als 40 gegen Ebern) qualifizierte man sich für den Regionalentscheid.

Einige Tage vergingen, als uns die Nachricht erreichte, dass unsere Schule aufgrund eines Mangels an gemeldeten Mannschaften die regionale Ebene überspringen dürfe und somit direkt für das Bezirksfinale am 17.01.18 in Aschaffenburg qualifiziert war.

Nach einer 2-stündigen Anreise mit dem Bus traf man im ersten Spiel auf die Auswahl des Deutschhaus Gymnasiums Würzburg. Beeindruckt von der körperlichen Überlegenheit und der zugegebenermaßen großen spielerischen Klasse der Würzburger lagen wir schnell aussichtslos in Rückstand. Jedoch kämpften die Jungs grandios gegen die ausschließlich mit Spielern der S. Oliver Baskets angetretenen Gegner und so hielt man die Niederlage mit 19:42 noch einigermaßen in Grenzen. Das Deutschhaus Gymnasium hat eine Kooperation mit den S. Oliver Baskets, bei der die Schüler dreimal in der Woche eine Doppelstunde Basketball in den Stundenplan integriert haben und in dieser Zeit von Coaches von S. Oliver trainiert werden. Somit bestehen dort natürlich ganz andere Möglichkeiten. Die ansprechende Leistung unserer Jungs gegen diese Übermacht wurde im zweiten Spiel des Tages unterstrichen. Dabei überrollten die Würzburger die bedauernswerten Gastgeber des Kronberg Gymnasiums Aschaffenburg mit 59:1 (!).

Am Mittwoch, 20.12.17, kamen alle fünften und sechsten Klassen der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt in der Dreifachturnhalle zusammen um an verschiedenen Stationen die unterschiedlichen Facetten des Basketballspiels kennenzulernen und einzuüben. Das Team der Brose Bamberg mit 7 Trainern (darunter ein Spieler aus der 2. Basketball-Bundesliga mit Gardemaß 2,17m) begeisterte die Schülerinnen und Schüler mit Einheiten zu Ballhandling, Korbleger und –wurf, Dribbling, Koordination oder Balance / Geschicklichkeit. Alle Beteiligten hatten großen Spaß und waren dankbar sich vor den Weihnachtsfeiertagen an der Schule nochmal richtig auspowern zu können.

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