Jim Wingate - ein waschechter Schotte entführt uns in seine Geschichtenwelt

Kurz vor Weihnachten durften unsere 7. Klassen einem der weithin begeistert gefeierten Auftritte des englischen Storytellers Jim Wingate beiwohnen. Aufgrund einer herzlichen Einladung in die Mittelschule durch Frau Lebender wurden wir Teil seiner fantastischen Erzählungen und landeten sofort „mittendrin“. Geschichten aus aller Welt werden von Jim dem Alter des Publikums angepasst - natürlich auf Englisch – und durch seine unnachahmliche Mimik und Gestik lebendig. (Nein, wir verraten hier an dieser Stelle natürlich nicht, dass er bereits 73 Jahre alt ist, sondern nur, dass er regelmäßig aus seiner Wahlheimat Wales nach Deutschland fliegt.)

Und die Schülerinnen und Schüler und haben überhaupt keine Zeit für Berührungsängste mit der Fremdsprache, denn sie sind von Anfang an aktiv dabei: Ob als Busfahrer, König, Einhorn, Kutscher, Bote oder kluge Tochter - fast alle werden zu Darstellerinnen und Darstellern in seinen Stories. Seine Geschichten, von denen er aus Traditionsgründen nur diejenigen weitererzählt, welche er vom Hören kennt (nicht schriftlich überliefert), haben alle eine lebensbejahende und positive Message – die zum Nachdenken oder / und zum Schmunzeln anregt. Beim viel zu frühen Abschied nach sehr kurzweiligen 45 Minuten („Ist das echt schon wieder rum? Ach nö!“) reicht Jim dann allen zu schottischen Klängen seiner Heimat erneut die Hand und entlässt eine Gruppe begeisterter Schülerinnen und Schüler, welche ganz nebenher erst bemerken, dass sie hier gerade unterschiedlichste Geschichten auf Englisch problemfrei verstehen konnten. Und genau deswegen sind wir beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei.