Von der Idee zum eigenen Computerspiel
Im Rahmen eines Unterrichtsgesprächs setzten sich die Zehntklässler des mathematischen Zweiges mit ihren bevorzugten Freizeitaktivitäten auseinander und fassten den Entschluss, ein eigenes Computerspiel zu entwickeln. Nach der Bildung von Arbeitsgruppen stand zunächst die Planung im Vordergrund. Es wurden Konzepte entworfen, bestehende Spiele analysiert und mögliche Umsetzungswege auf ihre Machbarkeit geprüft. Anschließend verteilten die Schüler eigenverantwortlich die Aufgaben und eigneten sich je nach Bedarf noch erforderliche Programmierkenntnisse an.

Mit kreativem Einsatz entwarfen die Jugendlichen Figuren und Spielewelten, die zunächst skizziert und später mithilfe digitaler Grafikprogramme erstellt wurden. Passende Musikuntermalungen komponierten sie mit speziellen Tools, während Soundeffekte durch Online-Soundbibliotheken ergänzt wurden. Die einzelnen Spielabschnitte wurden programmiert, verschiedene Level gestaltet und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade integriert. Mit zusätzlichen Features wie Zeitlimits, Bonussysteme und Bestenlisten sorgten die Schüler für mehr Spannung und auch so manche versteckte Überraschung fand ihren Platz in den Spielen.

Das Projekt bot den Schülern nicht nur die Möglichkeit, ihr Hobby aus einer neuen Perspektive zu erleben, sondern vermittelte ihnen auch wertvolle Kompetenzen in den Bereichen Programmierung, Teamarbeit und kreative Gestaltung.