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„Dreaming in English“

Erneut eine wunderbare Vorstellung des White House Theatres an unserer Realschule

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Eine uns mittlerweile lieb gewonnene Tradition fand auch heuer am letzten Tag vor den Weihnachtsferien für unsere 9. Klässler an der akr statt: Das englische White Horse Theatre beehrte uns mit einem Auftritt, der sowohl Unterhaltungswert als auch eine wichtige "Message" mit sich brachte.

Aber der Reihe nach:
„Dreaming in English" wurde vor großem Publikum aufgeführt: Unsere Schüler durften das Stück zusammen mit Schülern aus dem Regiomontanus Gymnasium ansehen. Die Stimmung war vorweihnachtlich entspannt und die vier englischsprachigen Hauptdarsteller genossen die Atmosphäre in unserer aufgeschlossenen Schulgemeinschaft, wie sie hinterher im durch unsere Schüler geführten Interview beim gemeinsamen Podiumsgespräch vermittelten. Nicht nur hat unsere Schule den großen Vorteil einer professionellen Bühne inklusive gut ausgebildetem Technikteam, sondern auch das interessierte Publikum machte es ihnen möglich, dieses unterhaltsame Stück lebendig und mitreißend zu performen. Inhalt ist, dass ein Mädchen, welches in der Schule Probleme mit der englischen Sprache hat, von seiner wohlhabenden Familie nach Brighton in die Sprachschule geschickt wird, um dort in den Ferien Englisch zu lernen. Hier trifft sie den jungen Engländer Gavin aus armem Hause, der ihr hilft, ihren Blick auf die Welt, auf sich selbst und auf andere grundlegende Aspekte des Lebens zu verändern.

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Mit Witz, Charme und viel Einfühlungsvermögen wird gezeigt, dass man auch mit Wenigem zufrieden sein kann, wenn man die richtige innere Einstellung hat, weil zum Beispiel Freundschaft, Liebe und vor allem Humor viel wichtiger sind als finanzieller Reichtum. Und auf dem langen Weg zu dieser Erkenntnis lernt die Sprachschülerin ganz nebenbei vieles über England: "von der überfüllten U-Bahn bis zum gemütlichen Pub, von britischer Höflichkeit bis zur verwirrenden Grammatik und von Big Ben bis zum London Eye". Und so kommt es, wie es kommen muss: Am Ende der Sommerferien hat sich das Mädchen verliebt - sowohl in Gavin, dessen einfaches Leben sie gelernt hat wertzuschätzen, als auch in England, welches sie hat wachsen lassen und sie so sehr berührt hat, dass sie nun sogar in Englisch träumt. So zeigt "Dreaming in English", dass es im Endeffekt eigentlich nur darauf ankommt, was man aus dem eigenen Leben macht und wie offen man bereit ist, jeden Tag ein Stück dazulernen zu wollen, um sich immer weiter zu entwickeln. Und genau diese Erkenntnis möchte das Stück unseren Schülern und Schülerinnen mit auf ihren eigenen Weg geben: Es ist euer Leben, also macht etwas Gutes daraus!

Christina Kaufner