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Von Schläuchen zu Würfeln: Mathematik entdecken mit den FRÄNKISCHEN

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Im Zuge des Projekts „Längenmessung“, das durch die Zusammenarbeit mit den FRÄNKISCHEN Rohrwerken realisiert werden konnte, bekamen unsere Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe einen praxisnahen Einblick in mathematische Zusammenhänge. An zwei Tagen engagierten sich vier Auszubildende gemeinsam mit ihrem Betreuer, Herrn Müller, und sie arbeiteten jeweils mehrere Stunden intensiv mit den einzelnen Klassen. Sie brachten dafür unterschiedliche Materialien wie z.B. Schläuche oder Bausteine sowie zahlreiche abwechslungsreiche Aufgaben mit.

Zu Beginn stand die Erkundung verschiedener Messwerkzeuge im Mittelpunkt. Die Kinder hatten die Gelegenheit, sowohl bekannte Hilfsmittel wie Geodreieck und Maßband als auch weniger geläufige Instrumente wie den Messschieber sowie ein modernes Laser-Messgerät kennenzulernen und selbst anzuwenden. Neben der exakten Messung wurde auch gezielt das Abschätzen von Längen geübt, um ein besseres Verständnis für Größenverhältnisse zu entwickeln.

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Im Anschluss wartete eine knifflige Aufgabe: Ausgehend von einem 60 Zentimeter langen Schlauchs sollten die Schülerinnen und Schüler berechnen, welche Länge die Kanten eines Würfels haben müssen, wenn alle zwölf Kanten daraus entstehen sollen. Nach intensiver Denkarbeit setzten sie ihre Ergebnisse praktisch um, indem sie passende Stücke zuschnitten und daraus mithilfe von Verbindungselementen eigene Würfel konstruierten.

Mit wachsender Begeisterung ging es danach in den Bereich der Volumenberechnung. Durch Ausprobieren, Vergleichen und geschicktes Schätzen ermittelten die Kinder, wie viele kleine Bausteine in einen größeren Quader passen. Dabei wurde insbesondere das räumliche Denken spielerisch gefördert.

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Den Abschluss bildete eine aktive Teamaufgabe: Bei einem Staffellauf traten zwei Gruppen gegeneinander an. Ziel war es, aus vielen kleinen, normierten Quadern möglichst schnell einen großen Quader zusammenzubauen.

Das Projekt bot eine gelungene Mischung aus Bewegung, Zusammenarbeit und anschaulicher Mathematik. Ein herzliches Dankeschön gilt den FRÄNKISCHEN Rohrwerken für die Durchführung dieses abwechslungsreichen Projekts.

Julia Pfeufer