LemaS – Leistung macht Schule Talente finden und fördern

Ein komplettes Projekt in Englisch auf Englisch und dann der Klasse präsentieren; ein englisches Märchen-Theaterstück selbst erstellen und vorführen; englisches Superhelden-Videos drehen und den Dialog selbst in der Gruppe schreiben; eine Zeitkapsel füllen und in der Klassenrunde darüber sprechen, warum welcher der eingelegten Gegenstände persönlich wichtig ist – ihr ahnt es schon: natürlich auf Englisch…
All dies sind Ansatzpunkte der „Komplexen Aufgaben“, welche im Englischunterricht in unserer Schule dank hervorragender Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule, der Wilhelm-Sattler-RS in Schweinfurt und hier besonders der ZFLin für Englisch in Unterfranken, Frau Hilbert, und ihrer Kollegin Frau Vollmuth Einzug halten. Aber „LemaS“? Was ist denn das genau und warum ist diese gemeinsame Bund-Länder-Initiative so wichtig? Hierbei handelt es sich um einen Ansatz, der bestmögliche Lern- und Bildungschancen für alle Schüler und Schülerinnen bieten möchte. Je individueller die schulische Förderung auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler zugeschnitten ist, desto besser können Kinder und Jugendliche ihre Potenziale ausschöpfen.

In jedem Kind stecken Potenziale, manchmal schlummern sie an der Oberfläche, manchmal müssen sie erst gefunden und geweckt werden. Nicht automatisch bedeutet dies, dass alle Kinder perfekte Mathegenies oder Naturtalente in der Fremdsprache sind, aber jeder hat Fähigkeiten, die gefunden werden wollen. Und „mit ihrer gemeinsamen Initiative „Leistung macht Schule“ zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler engagieren sich Bund und Länder dafür, dass in Zukunft noch viel mehr Kinder und Jugendliche die Chance erhalten, ihre Stärken und Talente zu entwickeln – und zwar unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrem sozialen Status.“ Und dass dieses Entdecken und Wecken sogar im Englischunterricht trotz Vokabeln und Grammatikeinheiten Spaß machen kann, das beweisen aktuell immer wieder unterschiedlichste Klassen, die sich das Ziel gesetzt haben, ein solches Projekt erfolgreich anzugehen:

„Ich hätte vorher nie gedacht, dass das überhaupt klappen kann, ein englisches Video zu drehen!“
„Wir haben die ganze Szene in einem Rutsch erstellt und das hat sogar Spaß gemacht.“
„Dann war die Präsentation um und ich hab mir noch gedacht: Das war ja überhaupt kein Problem. So ist das cool und ich konnte außerdem noch voll kreativ sein!“
Christina Kaufner