Wahlfach Faitrade – mit einem interkulturellen Verkaufsprojekt Brücken bauen

Im Rahmen des Wahlfachs „Fairtrade“ engagierten sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule in diesem Schuljahr besonders für nachhaltigen Konsum und globale Gerechtigkeit.
Ein Höhepunkt dieses Engagements war ein Verkaufsprojekt zusammen mit der Deutschklasse des Gymnasiums, welches aus Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund bestand. Sie kamen aus verschiedenen Flüchtlingsländern zu uns, um hier einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Verkauft wurden Fairtrade-Produkte aus dem Eine-Welt-Laden sowie selbst hergestellte Leckereien aus unserer Schulküche. Mit viel Hingabe bereiteten die Teilnehmenden Brownies und Schoko Crossies zu – selbstverständlich unter Verwendung von fair gehandelter Schokolade und weiterer FairTrade-Zutaten. Ziel war es nicht nur, den Verkaufserlös zu spenden, sondern auch ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig faire Handelsbedingungen für Produzentinnen und Produzenten weltweit sind.

Vor dem Verkaufstag entstand beim ersten Aufeinandertreffen unserer Schülerinnen und Schüler mit dem Arbeitskreis des Gymnasiums in Teamwork ein ansprechendes Plakat, das nicht nur auf den Verkauf aufmerksam machte, sondern auch ein Zeichen für interkulturelle Zusammenarbeit, Integration und gegenseitiges Lernen setzte.
Ein besonderes Highlight im Vorfeld war der Besuch des Eine-Welt-Ladens mit den Schülerinnen und Schülern der Deutschklasse. Vor Ort haben die Kinder fair gehandelte Produkte wie z.B. Kaffee ausgewählt, die das Verkaufssortiment noch attraktiver machen sollten.

Das gesamte Projekt zeigte eindrucksvoll, wie schulisches Engagement, soziales Bewusstsein und interkulturelle Zusammenarbeit Hand in Hand gehen können. Die Aktion war ein voller Erfolg und hat bei allen Beteiligten bleibende Eindrücke hinterlassen.
Christine Gehringer und Julia Ruppenstein (betreuende Lehrkräfte der Realschule), Martina Diefenbacher (betreuende Lehrkraft des Gymnasiums)