Projekte/Veranstaltungen

Projekt "Herzwerker"

Herzwerkern …
… meint: Mit Leib und Seele arbeiten, seine Berufung gefunden zu haben. Und wo kann man das besser als in einem sozialen Beruf? Soziale Berufe sind wichtig für unsere Gesellschaft. Gerade die Coronakrise hat uns das auch wieder einmal eindrücklich vor Augen gehalten. Leider gibt es aber immer weniger Menschen, die sich für einen solchen Beruf entscheiden – was, wenn man es näher betrachtet, wenig verwundert, denn es sind meist anstrengende Jobs, die einen physisch und psychisch herausfordern und wenig einbringen. Und doch kann die Gesellschaft als solche nicht ohne soziale Berufe existieren und bestehen. Deswegen ist es wichtig, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, z.B. in dem man mehr Menschen einstellt. Dazu muss aber erst einmal natürlich ein Interesse an einem solchen Beruf bestehen. Um dieses zu wecken oder auch zu vertiefen, gab es in diesem Schuljahr an der akr das Projekt „Herzwerker“, das über soziale Berufe informiert und einen guten Einblick in diese gibt.

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Hier steht jetzt Unterfrankens modernste Realschule

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Nicht nur, weil Glasfaser in jedes Klassenzimmer verläuft, wird die Schule wohl zum "Wallfahrtsort" für Pädagogen werden.
"Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der Geschichte der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule", sagte Landrat Wilhelm Schneider am Freitag bei einem Pressetermin anlässlich der Fertigstellung der neuen Räume. Im kleine Kreis stellte Schulleiter Hartmut Hopperdietzel bei einem Rundgang das Konzept vor, das seinesgleichen in Unterfranken sucht. Der Landrat zeigte sich sicher, dass die sanierte Realschule nun ein Wallfahrtsort für andere Schulleiter werden wird, die sich hier Inspirationen für den eigenen Umbau holen.

Die Klassenzimmer sind um Marktplätze herum angelegt
Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, insbesondere auch mit dem Ingenieurbüro Baur-Consult und Stefan Orth vom Kreishochbau, sei hervorragend gewesen, sagte Schneider. Auch Haßfurts Bürgermeister Günther Werner staunte über die perfekte Umsetzung der Ideen. Für jede Jahrgangsstufe, die farblich unterschiedlich gekennzeichnet sind, gibt es einen eigenen Bereich im ersten und zweiten Stock des Schulgebäudes.
Die Klassenzimmer sind um eine sogenannte Cluster-Fläche angeordnet. Auch "Marktplatz" genannt, dient diese Cluster-Fläche, die mit Beamer, Bühnenelementen und anderen pädagogischen Hilfsmitteln ausgestattet ist, der klassenübergreifenden Zusammenarbeit, sobald diese nach Corona möglich ist. Transparente Klassenzimmer mit Durchsichtstür und Lichtleisten sowie Lehrerstützpunkte fördern das Miteinander.

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Es wandern die Lehrer, nicht die Schüler
Hartmut Hopperdietzel betonte, dass durch dieses Konzept den Kindern auch ganz bewusst eine schulische Heimat gegeben wird. Jeder Schüler hat seinen festen Platz im Klassenzimmer, den er das ganze Schuljahr über behält. Die Lehrer wechseln je nach Fach die Räume. Nur für den Fachunterricht in Werken, Hauswirtschaft und Kunsterziehung müssen die Schüler die Räume im Untergeschoss aufsuchen. Gleiches gilt für den Sportunterricht in der Turnhalle oder im Freien.

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Was ist bitteschön ist ein Angeberraum?
Auch im Erdgeschoss, in dem sich die Verwaltung und die Räume für die Lehrer befinden, herrscht viel Transparenz. In verschiedenen gläsernen Zimmern können die Lehrkräfte entweder zusammenarbeiten oder sich in besonderen Räumen in Ruhe auf den Lernstoff vorbereiten. Besonders stolz ist Hopperdietzel auf seinen "Angeberraum", wie er scherzhaft verlauten ließ. Dort wo die Technik untergebracht ist, verlaufen nämlich Glasfaserkabel zu jeder einzelnen Schulklasse, damit auch der digitale Unterricht ohne Leistungseinbußen durch das Netzwerk gewährleistet ist. Mit den multimedialen Schultafeln neuester Generation kann die Lehrkraft die Inhalte ihres Laptops sofort übertragen. Aber auch für die Schüler besteht die Möglichkeit, ihre Arbeitsergebnisse vom Smartphone aus an die Tafel zu übertragen. Zusätzlich gibt es für jede Jahrgangsstufe einen sogenannten Clusterwagen, in dem sich 16 "Surface Go" befinden, die in ihrer Leistung einem stationären PC nahe kommen.

Ein Briefkasten für jede Lehrkraft
Das Lehrerkollegium freut sich am meisten über den neuen Briefkasten nahe dem Lehrerzimmer, sagt Anke Männer, die der erweiterten Schulleitung angehört. Dort hat jeder Lehrer seinen eigenen Einwurfschlitz, so dass die Schüler ihre Schulaufgaben, Krankmeldungen oder ähnliches ohne viel Aufwand der zuständigen Person zukommen lassen können.

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8,9 Millionen Euro hat der Umbau gekostet

8,9 Millionen Euro hat der komplexe Umbau insgesamt gekostet, weiß der Geschäftsführer des Zweckverbandes Schulzentrum, Horst Hofmann. Der Ministerialbeauftragte Karlheinz Lamprecht war vor Ort und bezeichnete die Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt als ein Highlight und die modernste aller 45 Realschulen, die er im Regierungsbezirk Unterfranken betreut. Mit fast zwei Drittel Förderung, nämlich 64,3 Prozent, beteiligte sich der Freistaat Bayern an dem Bau.
Damit sich die momentan 594 Schüler und 49 Lehrer nun richtig wohlfühlen in ihrer neuen Schule, war gewaltige Vorarbeit notwendig. Bereits seit 2012 plante ein Team rund um die Ideengeberin und zweite Konrektorin Christine Rottmann. Bei einer Fortbildungsveranstaltung sei sie auf den Geschmack gekommen und überzeugte im Nu ihre Kollegen von dem neuen Konzept.

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Schülerinnen und Schüler finden die Cluster "perfekt"
Auch die Schüler sind sehr zufrieden mit dem neuen Ambiente. Schülersprecherin Tessa Chatzilampros gab die allgemeine Stimmung unter den Kindern und Jugendlichen wieder: "Alle finden die Anordnung der Klassenzimmer im Cluster perfekt". Auch freuen sich die Schüler, dass mit den neuen Modellen der Schultafeln die digitale Wiedergabe nun wesentlich schneller funktioniert. Nicht zuletzt erfreut sich der feste Sitzplatz großer Beliebtheit unter den Jugendlichen. Nach dem momentanen Stand der Dinge ist für Mai 2021 eine offizielle Eröffnungsfeier angedacht. Das wäre für die Realschule dann ziemlich genau drei Jahre nach ihrem 50. Geburtstag.

Quelle: www.mainpost.de     Hier steht jetzt Unterfrankens modernste Realschule (mainpost.de)

Link zum Artikel "Fotos vom Baufortschritt"

Link zum Artikel "Fotos vom Schulgebäude"

 

 

 

Schulabschluss in Haßfurt: Roter Teppich für die Live-Übertragung

dsc 6671"Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule goes to Hollywood" nannte Schulleiter Hartmut Hopperdietzel das Motto der diesjährigen Entlassfeier, die sich aufgrund der Coronakrise ein einem außergewöhnlichen Rahmen präsentierte. Aufgrund der begrenzten Sitzplätze in der Ganztagseinrichtung "Silberfisch" waren nur die Abschlussschüler und Lehrer anwesend, während die Eltern per Livestream die Feier zu Hause via Smartphone oder Laptop mitverfolgen konnten.

Insgesamt freuten sich 108 Schüler über die bestandene Prüfung der Mittleren Reife. Mit einem Notendurchschnitt von 1,0 glänzten die Klassenbesten Luisa Prasser (10a), Julian Pöschl (10b), Lars Moschnitschka (10c) und Aurelia Böhner (10d). Lars Moschnitschka war gleichzeitig auch Schulbester und heimste zahlreiche Preise ein, so in den Fächern Mathe II, BWR/WIR und für seinen Einsatz für die Schulgemeinschaft. Luisa Prasser wurde beste im Fach Physik. Die weiteren Preise der Sponsoren gingen an Maximilian Prasser (Mathe I), Marlon Stephan (Sport), Chiara Vega Luther (Französisch), Annika Schramm (Werken), Daniel Butsch (Soziales Engagement) und Paula Multerer (Einsatz für die Schulgemeinschaft).
Roter Teppich für die Schüler ausgerollt

Lehrerin Ulrike Wild, die der erweiterten Schulleitung angehört, war es, die die Idee einer Übertragung der Abschlussfeier geboren hatte und dafür den Schweinfurter Filmemacher Rüdiger Wolf gewinnen konnte. Zusammen mit fünf Mitarbeitern und einem eindrucksvollen technischen Equipment verwirklichte Wolf das Vorhaben: "Mit unserer Ausrüstung kann man theoretisch auch eine Fernsehshow live übertragen".

Wolf freute sich besonders, dass die Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule seines Wissens nach die einzige in der Region ist, die ihre Abschlussfeier so gestaltete. Sogar ein roter Teppich war vor dem Eingang des Silberfisches ausgebreitet, über den die Schüler zu ihrer letzten schulischen Veranstaltung einliefen.

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Bereits eine Woche zuvor war das Kamerateam vor Ort und zeichnete die Grußworte auf, die während der Feier eingeblendet wurden. Die Eltern hatten die Möglichkeit vorab Videobotschaften für ihre Schützlinge zu schicken, die bei der Zeugnisübergabe liefen. Ebenso konnten während des Livestreams Glückwünsche über Whats App übermittelt werden, die Rüdiger Wolf als Moderator vortrug.
Virtueller Rundgang durch das neue Schulgebäude

Digital zollte Landrat Wilhelm Schneider seinen Respekt und Anerkennung den Abschlussschülern, die trotz widriger Umstände ihre Mittlere Reife meisterten. Bürgermeister Günther Werner gratulierte in seiner Eigenschaft als Fördervereinsvorsitzender ebenso wie Elternbeiratsvorsitzende Melanie Geuppert. Die Schülersprecher Luna Willner und Daniel Butsch bedankten sich beim Lehrerkollegium für die gute Ausbildung. Einen virtuellen Rundgang durch das neu entstehende Schulgebäude konnten die scheidenden Zehntklässler erleben. Rektor Hartmut Hopperdietzel und zweite Konrektorin Christine Rottmann zeigten in diesem Video die momentane Baustelle und erläuterten die zukünftige Nutzung der Räume.

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Für lustige Einlagen sorgten die beiden Charaktere Josefine und Gonzales, die von Maike Jansen und Stefan Ferencz mit ihrem mobilen Theater "Pohyb's und Konsorten" aus Hofheim dargestellt wurden.

 

Quelle: www.mainpost.de

 

„Jugend forscht“ am Schulzentrum Haßfurt

In diesem Jahr fand das erste Mal der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ am Schulzentrum Haßfurt statt. Auch unsere Schule war dabei! Vier Teams haben in der Kategorie „Schüler experimentieren“ (für Schüler bis 14 Jahre) teilgenommen. Malina-Sophie Fabritz, Luna-Olivia Hennig und Mia Laukart (alle 5 b, Kategorie: Biologie) haben untersucht, wie reißfest Haare sind. Dazu haben Sie Haare von verschiedenen Personen mit Gewichten beschwert und herausgefunden, bei welchem Gewicht Haare reißen. Dabei haben sie festgestellt, dass graue Haare deutlich reißfester sind.

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„Vor seinem Löwengarten, das Kampfspiel zu erwarten …“

Friedrich Schillers Ballade „Der Handschuh“
- in Szene gesetzt von der Klasse 7a -

Freitag, zweite Stunde. Deutsch in der Tabletklasse 7a. Thema des Unterrichts wie auch schon seit mehreren Stunden: die Ballade. „Oh nein, bald müssen wir die Ballade auswendig vortragen! Wetten!“ Stimmengewirr. Entsetzen in den Gesichtern. „Die ist doch viel zu lang!“ Überall Zustimmung. „Und dann hat dieser Schiller nicht mal richtig Deutsch geschrieben. Das versteht doch niemand!“ Erneut Zustimmung. Hauptaufgabe des Lehrers: beruhigen …

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Wie lange brauche ich zu Fuß zur Sonne?

Wie lange brauche ich zu Fuß zur Sonne?

Den Sonnenuntergang am helllichten Tage, genauer am 25. November 2020, konnten ausgewählte Klassen der akr beobachten, denn Herr Hohenschläger war mit seinem mobilen Planetarium zu Gast an unserer Schule. Das aufblasbare Kuppelzelt des Schulplanetariums wurde in der Turnhalle aufgebaut und bot einen großartigen Raum, um umfassende Vorstellungen astronomischer Sachverhalte anschaulich darzustellen. Im Innenraum dieser Kuppel war es allen Anwesenden möglich, die Entwicklung der Erde und das Universum in seiner Größe zu erleben. Auch waren die Entstehung von Tag und Nacht, die Erdrotation sowie Sternenbilder Themen. Bei so vielen Eindrücken blieben Fragen natürlich nicht aus: „Wie weit sind wir eigentlich auf der Erde von der Sonne entfernt?“ Man konnte ein Grinsen Herrn Hohenschlägers in der Dunkelheit des Zeltes nur erahnen: „Ganz klar! 150 Millionen Kilometer.“
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Kontakt

Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule-Haßfurt
Tricastiner Platz 1
97437 Haßfurt

Tel.: 09521 9444 9444
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