Projekte/Veranstaltungen

Wie die Haßfurter Realschule zu einem 3D-Drucker kommt

3d2Unternehmer Otto Kirchner hat der Schule, die nach seiner Großmutter benannt ist, das teure Gerät gestiftet. Doch wofür wird es eigentlich benötigt?

Schon die ersten Versuche sind ein voller Erfolg: Lehrerin Anke Männer testet, was sie mit dem neuen 3D-Drucker der Haßfurter Realschule so alles produzieren kann. Ein paar Siebtklässler haben gerade Unterricht in dem Raum, in dem der Drucker steht. Immer wieder schauen sie neugierig hin, was ihre Lehrerin da macht. Und sie sind total begeistert darüber, dass da am Ende ein plastisches Objekt rauskommt, das man in die Hand nehmen kann. "Wenn ihr in die 9. Klasse kommt, könnt ihr selbst sowas machen", erklärt Anke Männer den Schülern und bekommt prompt die Antwort: "Können wir das nicht gleich machen?"

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Schüler der Realschule machen den „Internetführerschein“

Wie funktioniert das Internet? An der Haßfurter Realschule lernen das die Sechstklässler an einem Projekttag von älteren Schülern.

InternetWie funktioniert das Internet? Wie finde ich Informationen und kann sie bewerten? Wie kann ich persönliche Daten im Netz schützen? Dies sind nur einige von vielen Fragen, denen sich ein Projekttag für alle Schüler der 6. Klassen an der Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt am Donnerstag vor den Faschingsferien widmete. Am Ende des Tages erwarben die Elf- bis Zwölfjährigen einen „Internetführerschein“, den sie von den Schülern der 10. Klassen überreicht bekamen.

Letztere schlüpften für einen Tag in die Rolle der Lehrkräfte. Im IT-Lehrplan der 10. Klassen ist das Modul „Projektorientiertes Arbeiten” verankert, erklärte Lehrerin Anke Männer. Sie zeigte sich mit ihrer Kollegin Andrea Siebert für den Projekttag verantwortlich. Die Schüler wurden bereits am Anfang des Schuljahres mit dem Thema „Internetführerschein“ konfrontiert. Sie überlegten, welche Themengebiete wichtig sind, um die Sechstklässler am Projekttag umfassend zu informieren. Nachdem die Themen festgelegt waren, bildeten sich die Zehntklässler im Bereich „Urheberrechte und Persönlichkeitsrechte“ fort. Anschließend bearbeiteten sie in kleinen Gruppen Themen wie „Soziale Netzwerke“, „Kommunikation im Netz“, „Werbung und Viren“ oder „Fake im Netz“. Ihr Wissen präsentierten sie ihren Mitschülern anhand eines kurzen Referates, um sich Tipps von ihnen und den verantwortlichen Lehrerinnen zu holen. Ihr angesammeltes Wissen gaben 34 Schüler der 10. Klassen nun den jüngeren Schülern mit auf den Weg.

Gemeinsam stiegen die 90 Schüler der 6. Klassen in das Thema ein, indem sie sich einen Film über vorsichtiges Verhalten im Netz anschauten. Anschließend gingen die Schüler in verschiedene Workshops, die im „Silberfisch“, dem Ganztagsgebäude des Schulzentrums stattfanden. Über den Mindestschutz im Internet, den Umgang mit Passwörtern und den digitalen Fußabdruck informierten Louis Faust, Julia Seitz, Antonia Krämer und Sina Schneider. Mit einem Gespräch über das Computerzeitalter stieg das Quartett in die Materie ein und verteilte ein Arbeitsblatt mit einem Lückentext zum Thema Datenschutz.

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Vorlesewettbewerb 2019

Vorlese3Die Freude am Lesen vermittelt seit vielen Jahren der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Auch in diesem Schuljahr wurde der Wettbewerb an unserer Realschule in den 6. Klassen durchgeführt. Ab Oktober wurden innerhalb der drei 6. Klassen die besten Vorleser gekürt. In diesem Klassenentscheid haben sich folgende Schüler aufgrund ihrer sehr guten Vorleseleistungen durchgesetzt: Michaela Patalas (6a), Emilia Helbig (6b) und Georg Vogt (6c).

Im November fand die Ermittlung des Schulsiegers statt. Die drei Schüler durften ein Buch ihrer Wahl in die Schule mitbringen, den Inhalt des Buchs kurz den Sechstklässlern im Publikum vorstellen und eine vorher ausgewählte und zu Hause geübte Stelle vorlesen. Beurteilt wurden die Lesetechnik, die Textgestaltung und das Textverständnis. Danach mussten die Klassensieger auch Textstellen aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Hierfür wurde das Buch „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ von John Bellairs ausgewählt. Die drei Klassensieger lieferten sich ein dichtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Leseleistung von Georg Vogt (6c) überzeugte die Jury dabei am meisten. Besonders sein Lesevortrag aus einem „Harry Potter“-Band gefiel der Jury sehr. Florian wurde zum Schulsieger gekürt und mit einem Gutschein für ein Buch ausgezeichnet.     

Im Februar fand der Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs auf Stadtebene statt. Angetreten waren die Sieger aus den weiterführenden Schulen aus Haßfurt. Unser Schulsieger Georg erreicht hier einen zufriedenstellenden Platz im Mittelfeld. Auch im nächsten Jahr wird der Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen hoffentlich erneut vielen Schülern Freude bereiten.

Vorlese2

Sebastian Zipper

Schüler verinnerlichten drei Tage lang Toleranz

3TageRespekt1Unter dem Motto „Respekt öffnet Türen“ fand das Projekt „Drei Tage Respekt“ statt. Teilgenommen haben die Schüler der siebten Klassen am Schulzentrum in Haßfurt.

„Was bedeutet Respekt für mich und wie kann ich dies selber im Alltag umsetzen?“ Diese Frage bewegte drei Tage lang die Schüler der siebten Klasse am Schulzentrum in Haßfurt. Unter dem Motto „Respekt öffnet Türen“ fand zum sechsten Mal das Projekt „Drei Tage Respekt“ statt. Veranstaltet wurde es von der Offenen Ganztagsschule „living room“ in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Jugend im Dekanat Rügheim, der Katholischen Jugendarbeit der Diözese Würzburg und verschiedenen Kooperationspartnern, darunter der Bayerische Jugendring und das Amt für evangelische Jugendarbeit in Nürnberg.

„Alle Schüler am Schulzentrum anzuregen, über Respekt nachzudenken“, ist das Ziel der Aktion, wie Religionspädagogin und Projektleiterin Christine Kettler-Pohl von „living room“ erklärte. Drei Tage lang stand die Frage im Raum: „Was bedeutet Respekt für mich und wie kann ich dies selber im Alltag umsetzen?“ Schulartübergreifend verinnerlichten 283 Schüler der insgesamt elf siebten Klassen am Regiomontanus-Gymnasium, an der Dr.-Auguste-Kirchner Realschule und der Albrecht-Dürer-Mittelschule in zehn verschiedenen Workshops drei Tage lang Toleranz.

Ein bunt zusammengestelltes Programm setzten 22 Workshopleiter in den jeweiligen Workshops um. Die Zwölf- bis 14-Jährigen besuchten einen Vormittag lang einen Workshop, in dem es ganz praktisch um verschiedene Facetten von Respekt ging. Dieser erstreckte sich vom Improvisationstheater über Upcycling, den Respekt im Netz und anderen Kulturen gegenüber bis hin zum rollstuhlfahrenden Basketballer. Die Begeisterung der Jugendlichen zog sich durch alle Workshops. Bei der „Expedition auf eine verbotene Insel“ war Teamgeist gefordert. Unter der Anleitung von Siegfried Weidlich von der Evangelischen Jugend im Dekanat Rügheim und Jugendreferent Jeremy Vernon vom CVJM erkundete ein Forscherteam eine neue Welt: Auf einer fiktiven Insel galt es Gefahren und Aufgaben gemeinsam zu bestehen.

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Peak-Oil-Workshop

Unsere Schule beteiligte sich an einem Preisausschreiben des UBIZ (UmweltBildungsZentrum). Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Wettbewerb führte für die 8. Klassen zum Gewinn des peak oil-workshops. In diesem bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler unter anderem folgende Themen:

  • Entstehung des Erdöls
  • die noch vorhandenen Erdölreserven
  • Alternativen für die Energieproduktion und Energieversorgung

oil2Anfangs wussten unsere Kinder nicht so recht, was der Name peak oil bedeutet. Darüber klärten uns unsere beiden Besucher des UBIZ auf und informierten uns, dass das Maximum (=peak) der weltweiten Förderung von Erdöl (=oil) bald erreicht ist. Ab diesem Zeitpunkt wird die Erdölgewinnung unumgänglich abfallen, weil immer mehr Ölfelder ihre Endphase erreichen und damit die Förderungen abnehmen werden.

Die Kinder erfuhren, dass das Erdöl vor Millionen von Jahren tief unter der Erde aus abgestorbenen Pflanzen und Wassertierchen entstanden ist. In Jahr 1850 wurden dann im amerikanischen Bundesstaat Texas die ersten Ölvorkommen entdeckt und von Chemikern untersucht.

Als unsere beiden Experten Gegenstände des Alltags präsentierten, für deren Produktion Erdöl benötigt wird, waren viele erstaunt. Zu diesen gehören unter anderem Zahnbürsten, Strohhalme, Styropor, Schnuller, Vorhänge, Kosmetikprodukte, Schuhe, Waschmittel, Teelichter oder Legosteine. Alternativ können z.B. Bambuszahnbürsten, Waschnüsse des asiatischen Waschnussbaums oder Teelichter aus Bienenwachs ohne Erdölprodukte verwendet werden, ohne einen Tropfen Erdöl zu benötigen.

Die Achtklässler erarbeiteten Gebiete, an welchen Erdöl entstanden ist. Zu diesen gehören z.B. die Nordsee, wodurch Großbritannien zwischen den Jahren 1970-2000 zum größten Erdölexporteur in Europa wurde. In Deutschland gab es Ölfördertürme in der Lüneburger Heide. In Mittelamerika wird es noch bis Mitte des 21. Jahrhunderts Erdölvorkommen geben, in Nordamerika lediglich noch fünf Jahre. Die Länder, in denen das meiste Erdöl vorkommt, sind Saudi-Arabien, Irak, Iran und Venezuela.

Als letztes besprachen die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten den Erdölverbrauch zu reduzieren und nannten die vermehrte Nutzung der Sonnen- und Windenergie, Verzicht auf Plastiktüten und das Fahren mit Elektroautos.

Nach spannenden 90 Minuten wurde der workshop mit einem Filmausschnitt über die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen.

Deutsch-Französischer-Tag

„Les malades imaginaires“ und der deutsch-französische Tag im Schulzentrum Haßfurt

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Kann man heutzutage noch Schüler, die Französisch lernen, mit „Le malade imaginaire“ („Der eingebildete Kranke“) von Molière begeistern? Aber Moment mal: Die Überschrift dieses Artikels ist ja im Plural! Ist das nun ein Tippfehler? Oder gibt es gleich mehrere eingebildete Kranke? Des Rätsels Lösung ist einfach: In Kooperation mit dem Capitol-Kino Zeil durften die Schüler und Schülerinnen des Schulzentrums in Haßfurt beim deutsch-französischen Tag am 25.1.19 dieses Jahr den Film „Docteur Knock – ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ in der französischen Originalfassung anschauen. Der Hauptdarsteller ist kein geringerer als Omar Sy, den die meisten Schüler in „Ziemlich beste Freunde“ kennen- und lieben gelernt haben. Doktor Knock eröffnet in einer französischen Kleinstadt eine Arztpraxis. Er hat ein abgeschlossenes Medizinstudium, aber als ehemaliger Ganove will er seinen Patienten das Geld aus der Tasche ziehen. Dumm nur, dass die Einwohner des Städtchens alle kerngesund sind. Also redet er ihnen alle möglichen Krankheiten ein - kurzum: Seine Patienten sind nur „eingebildete Kranke“ … ein witziger, humorvoller Film mit einem exzellenten Protagonisten und schrulligen Nebendarstellern.

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Kontakt

Dr.-Auguste-Kirchner Realschule Haßfurt
Tricastiner Platz 1
97437 Haßfurt

Tel.: 09521 9444-22

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